FAQ

A. HumanOSX verstehen

1. Was ist HumanOSX in einem Satz?

HumanOS ist ein Operating System für Organisationen. Es schafft einen Rahmen, in dem Führung, Kultur und Technologie zusammen gedacht und weiterentwickelt werden. Ziel ist, dass Organisationen unter Unsicherheit handlungsfähig bleiben, ohne jedes Mal ein neues Großprojekt zu starten.

2. Wofür brauchen Organisationen HumanOSX?

Wenn Strukturen, Routinen und Führungslogiken nicht mehr zur Realität passen, reicht „ein bisschen Transformation“ nicht. HumanOSX hilft, das zugrunde liegende Betriebssystem sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln. So wird Veränderung vom Einmal-Projekt zu einer lernenden Praxis.

3. Worin unterscheidet sich HumanOSX von klassischen Transformationsprogrammen oder Beratungen?

Klassische Programme starten oft mit Lösungen, Zielbildern und Maßnahmenplänen. HumanOSX setzt zuerst bei Wahrnehmung, Kontext und Mustern im System an. Wir gestalten Bedingungen, in denen Organisationen selbst lern- und zukunftsfähig werden – statt nur Verhalten zu optimieren.

4. Für welche Organisationen ist HumanOSX geeignet?

Für Organisationen, die spüren, dass „mehr vom Gleichen“ nicht reicht. Typischerweise Mittelstand, öffentliche Einrichtungen und wissensintensive Unternehmen ab ca. 100 Mitarbeitenden. Entscheidend ist weniger die Branche als der Wille, ernsthaft an Führung, Kultur und Technologie zu arbeiten.

5. Ist HumanOSX ein Tool, eine Methode oder ein Programm?

HumanOSX ist ein Handlungsrahmen mit klaren Systemfunktionen, Phasen und Modulen. Es kombiniert Analyse, Experimente, Lernräume und konkrete Umsetzungsarbeit. Technische Tools kommen dazu, aber sie sind Mittel zum Zweck, nicht das Produkt.

B. Arbeitsweise & Einstieg

6. Wie starten wir typischerweise mit HumanOSX?

Der Einstieg beginnt mit einem gemeinsamen Gespräch und einer ersten Diagnose: Wo steht ihr, welche Spannungen spürt ihr, was ist wirklich das Thema? Daraus leiten wir ein passendes Einstiegsformat ab – zum Beispiel einen Readiness-Scan, einen Diagnose-Sprint oder ein fokussiertes Pilotprojekt.

7. Wie lange dauert ein HumanOSX-Prozess?

Das hängt von Scope und Tiefe ab. Ein Einstieg kann mit einem kompakten Modul von wenigen Wochen beginnen. Für eine systematische Weiterentwicklung des Betriebssystems denken wir eher in 6–18 Monaten – in klaren Phasen mit sichtbaren Zwischenergebnissen.

8. Wer sollte auf unserer Seite beteiligt sein?

Mindestens die oberste Führungsebene, HR/People & Culture und ausgewählte operative Führungskräfte. Je nach Thema kommen Betriebsrat, IT oder weitere Schlüsselrollen dazu. Wichtig ist: Die, die später Entscheidungen verantworten, sind von Anfang an beteiligt.

9. Arbeitet ihr vor Ort, remote oder hybrid?

Wir arbeiten hybrid. Tiefere Arbeit an Kultur, Haltung und Zusammenarbeit passiert meist besser vor Ort. Analyse, Auswertung, Check-ins und ein Teil der Lernformate können gut remote stattfinden. Wir gestalten das Setup so, dass es zu eurer Realität passt – nicht umgekehrt.

10. Was brauchen wir als Organisation, bevor wir starten können?

Klarheit, dass es wirklich einen Auftrag gibt – nicht nur Interesse. Ein kleines Kernteam, das Zeit und Mandat hat, mit uns zu arbeiten. Und die Bereitschaft, offen über Spannungen, blinde Flecken und bisherige Muster zu sprechen. Alles andere entwickeln wir gemeinsam, in Co-Creation.

C. Formate, Module & Keynotes

11. Welche Formate bietet ihr an?

HumanOS besteht aus Modulen wie Diagnose-Sprints, Labs, Führungsformaten, Retraiten, Readiness-Scans und Experimentierräumen. Dazu kommen Keynotes und Impulse, die Orientierung schaffen und Themen im Unternehmen verankern. Alle Formate sind anschlussfähig an das Operating System.

12. Können wir einzelne Module buchen, ohne gleich das ganze Operating System umzusetzen?

Ja. Viele Organisationen starten mit einem Modul – zum Beispiel einem Readiness-Scan, einem Diagnose-Sprint oder einem Creative-Intelligence-Format für Führung. Wichtig ist nur: Auch einzelne Module folgen der Logik von HumanOS und zahlen auf eure Lern- und Zukunftsfähigkeit ein.

13. Bietet ihr auch Keynotes oder Impulse für größere Gruppen an?

Ja. Keynotes und Impulsformate sind ein eigener Baustein. Sie eignen sich für Führungskräftekonferenzen, Townhalls oder Offsites, um Themen wie HumanOSX, Creative Intelligence, AI Fluency oder Futures Literacy verständlich und anschlussfähig zu machen.

D. KI, AI Fluency & Daten

14. Welche Rolle spielt KI in HumanOSX?

KI ist kein Selbstzweck, sondern Teil des Betriebssystems. Mit AI Fluency entwickeln wir ein gemeinsames Verständnis dafür, wie KI sinnvoll genutzt, eingeordnet und gestaltet wird. Ziel ist technologische Souveränität: Entscheidungen bleiben beim Menschen, KI erweitert die Möglichkeiten.

15. Wie geht ihr mit Daten, Vertraulichkeit und sensiblen Informationen um?

Wir arbeiten mit klaren Vertraulichkeitsabsprachen und so datenarm wie möglich, so datenreich wie nötig. Personenbezogene Informationen werden geschützt, sensible Inhalte nur in geschützten Räumen bearbeitet. Technische Lösungen wählen wir so, dass sie zu euren Datenschutzanforderungen passen.